Erwin Rüddel (MdB) empfängt RKK-Delegation

BERLIN. Erwin Rüddel, in der RKK zuständig für den Bezirk Westerwald, empfängt eine Abordnung der RKK, darunter Geschäftsführer Gerd-Walter Adler, Schatzmeisterin Monika Wingen-Fuhrmann und Mitarbeiterin Sabine Helmes,  in Berlin. Der erste Besuchstag (wir sind am Tag zuvor angereist) beginnt mit einer Stadtrundfahrt und dem Halt an der Gedenkstätte Berliner Mauer. Die Ausstellung ist zwar geschlossen, doch die Mauerreste und der Wachturm vermitteln einen Eindruck vom bedrückenden Leben an und mit der Mauer.

 

 

 

 

“Alle Macht geht vom Volke aus” und so ist der Bundestag das oberste Beschlussorgan unseres Landes. Der Besuch im Bundestag ist zwar in einer Sitzungswoche vorgesehen, doch just an diesem Tag analysieren die Parteien in ihren Zentralen das Ergebnis der Landtagswahlen in NRW.  Wir können auf der Besuchertribüne Platz nehmen.

Frau Sonne von der Bundestagsverwaltung erläutert wortgewandt die Bedeutung des Bundestags und die Arbeit der Abgeordneten. Zweifel hegt sie, ob es der wieder eingesetzten Kommission gelingen wird, eine personelle Verkleinerung des Bundestags zu erreichen.

Immerhin hat das hohe Haus zur Zeit sind es 736 (davon 138 als sogenannte “Überhangmandate”).

Unser Regionalbeauftragter Erwin Rüddel begrüßt die RKK-Delegation und weitere Gäste aus seinem Westerwälder Wahlkreis nach der Besichtigung des Plenarsaals herzlich und erläutert seine Arbeit als Abgeordneter.

Insbesondere geht er auf die Gesundheitspolitik ein (in der letzten Legislaturperiode war der Vorsitzender des Gesundheitsausschusses). Er gehört zu den Befürwortern einer Aufhebung sämtlicher Corona-Beschränkungsmaßnahmen und erläutert sehr anschaulich seine Beweggründe.

Leider weist seine Mitarbeiterin Annette Wicklein, die im übrigen mit dem Bundespresseamt die gesamte Tour organisiert hat, darauf hin, dass die Zeit drängt – wir hätten noch so viele Fragen gehabt.

In der Kuppel des Reichstags wird das offizielle Erinnerungsfoto aufgenommen und Erwin erhält seinen Orden.

Insgesamt hat Erwin fast fünfzig politisch interessierte Menschen eingeladen!

Viele nutzen nun die Gelegenheit bis ganz hinauf in die Kuppel zu gehen, um die Aussicht zu genießen.

Es folgt etwas Freizeit, in der u. a. das Brandenburger Tor und die Gedenkstätten für die ermordeten Juden und  die Sinti und Roma in unmittelbarer Nähe zum Reichstag besucht werden.

Zum Abendessen treffen wir Erwin Rüddel wieder.

Endlich ist auch Zeit mehr über ihn, seine Arbeit, seine Initiativen und seine Ansichten zu erfahren.

Der zweite Besuchstag beginnt mit dem zweiten Teil der Stadtrundfahrt, einen Stopp am Gendarmenmarkt an dem das Schauspielhaus und der franz. Dom stehen und endet vor dem Bundesratsgebäude. Hier lässt uns Dr. Harald Grüning teilhaben an seinem reichhaltigen Wissen um die Geschichte unseres Landes und der Bedeutung des Förderalismuses für unser Land. Von der Besuchertribüne werfen wir einen Blick in die Länderkammer der 16 Bundesländer.

Das Mittagessen nehmen wir in einer Höhe von über 200 Metern ein: im Dreh-Restaurants des Berliner Fernsehturms. Es erschließt sich von hier oben ein faszinierender Panoramablick über Berlin. Bei strahlender Sonne ist der Fernblick grandios.

Sehr ernst wird der Besuch in der ehemaligen Stasi-Haftanstalt Hohenschönhausen. Harry Santos – er war selbst Insasse zur DDR-Zeit – erläutert sehr bewegend die Funktionalität des Gefängnisses mit seinen menschneunwürdigen Zellen und kargen Verhörräumen.

Gebannt folgen wir seinen Ausführungen.

Diejenigen, die zur zeit der DDR schon in Ostberlin oder aber jenseits der Mauer waren, kennen das beklemmende Gefühl der ständigen Überwachung und die Angst, von den “Vopos” schikaniert zu werden.

Wie viel schlimmer ist es in dieser Haftanstalt zugegangen!

Wir alle sind zu tiefst ergriffen!

Beim Abendessen treffen wir Erwin Rüddel wieder und das Ausfragen geht weiter.

Vielleicht ist es uns ja auch gelungen, ihn von einigen unserer Anliegen so zu überzeigen, dass er diese an “oberster Stelle” anbringt.

Wie wir ihn kennen, wird er dies auch tun, denn bei all seiner Professionalität in 12 Jahren Bundestag (davor im Landtag von RLP), hat er sich seine Bodenständigkeit bewahrt.

Danke Erwin!

Zu erreichen ist Erwin unter erwin.rueddel@bundestag.de.

 

 

Dass die Pünktlichkeit der Bahn schon sprichwörtlich ist, erleben wir bei der Rückfahrt: große Verspätungen. Mit dem ICE erlangen wir ca. 30 Minuten Verspätung bis Köln. Mit dem Anschlusszug werden es insgesamt 70 Minuten!.

Übrigens: Am Berliner Hauptbahnhof hat uns Reiseleiter Klaus Kröger schon am Bahnsteig in Empfang genommen und – zusammen mit Busfahrer Kassem Gharib – die gesamte Zeit über begleitet. Schon bei der ersten Begegnung waren wir sicher: “wir haben den Weihnachtsmann getroffen!”

Und tatsächlich; Er ist der Santa Claus von Berlin!

Unter seiner Website: www.weihnachtsmannberlin.de kann man ihn erreichen! Klar, dass er uns diese beweisen muss!

Am Abreisetag kommt er in vollem Ornat. So wird er der erste Berliner Weihnachtsmann, der einen RKK-Freundschaftsorden erhält.

 

Und hier noch einige Fotoimpressionen von der Tour (Klick zum Vergrößern):

 

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Die Rheinischen Karnevals-Korporationen e.V. laden in Zusammenarbeit mit dem Weingut Georg Fritz von Nell zum Sommerfest der RKK am Samstag, 9. Juli 2022 in Trier ein.

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