Elf Fragen

Vita Landrat Dr. Alexander Saftig

Dr. Alexander Saftig ist seit 2009 Landrat des Landkreises Mayen-Koblenz. Zuletzt wurde er im Juni 2016 mit 88,3 Prozent der Stimmen von den Bürgern des Landkreises Mayen-Koblenz für acht Jahre in sein Amt wiedergewählt. Als Landrat ist er nach der Landkreisordnung  Vorsitzender des Kreistages Mayen-Koblenz mit eigenem Stimmrecht. Er ist verantwortlich für die Umsetzung der Beschlüsse des Kreistages und seiner Ausschüsse. Zugleich ist er Leiter der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und damit Dienstvorgesetzter aller Bediensteten. Dem Landrat  obliegen die Geschäfte der laufenden Verwaltung, sofern nicht der Kreistag zuständig ist.

Sein Werdegang

1964 bis 1967: Volksschule in Weißenthurm und Saffig

1967 bis 1976: Kurfürst-Salentin- Gymnasium in Andernach

1976 bis 1977: Wehrdienst

1977 bis 1982: Studium der Rechtswissenschaften an der Johannes-Gutenberg- Universität in Mainz – 1. Staatsexamen

1982 bis 1983:  Referendariat

1983 bis 1985: Studium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel – 2. Staatsexamen

1985 bis 1990: Bezirksregierung Trier, Kreisverwaltung Daun, Polizeipräsidium Mainz, Bezirksregierung Koblenz

1992 bis 1997: Leitender Staatlicher Beamter bei der  Kreisverwaltung Ahrweiler

1997 bis 2008: Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel

seit 2009: Landrat des Landkreises Mayen-Koblenz

1. Sie sind Förderer der RKK. Warum engagieren Sie sich im Karneval?

Der Karneval ist keine Jahreszeit, sondern eine Lebenseinstellung. Karneval ist Leidenschaft, Herzblut und Freude. Das närrische Brauchtum prägt maßgeblich die Vitalität und Attraktivität der Gemeinden und Städten.

Da wo gefeiert wird, lebt man gerne. Oder andersrum gefragt: Wer fühlt sich schon wohl, wo der Hund begraben ist?! Wir brauchen den Karneval. Nicht nur in der fünften Jahreszeit, sondern das ganze Jahr hindurch. Hinter jeder gelungenen Karnevalssession stehen immer und unmittelbar bewundernswerte Menschen, die bereit sind, sich in ihrer Freizeit für das närrische Brauchtum einzubringen.

Und für diese Menschen ist jeder Einsatz wert.

2. Was ist Ihre erste karnevalistische Erinnerung?

Meine erste karnevalistische Erfahrung hatte ich bei den Möhnen in Saffig als Teil der Fußgruppe im Umzug. Wir verkleideten uns zum Thema „Jugend trainiert für Olympia“

3. Warum ist aus Ihrer Sicht der Karneval für unsere Gesellschaft unverzichtbar?

Der Karneval übernimmt eine gesellschaftliche Funktion, die von unschätzbarem Wert ist. Der Karneval macht unsere Region lebensund liebenswert. Egal, ob man sich selbst als Jeck bezeichnet oder eher nicht, darf man feststellen: Vom Karneval profitieren wir alle.

Karneval verbindet die Menschen. Er zeigt – gerade auch in schwierigen Zeiten – wie eng Freud und Leid zusammen liegen. Unser Karneval bringt die Menschen näher zusammen – egal, ob Jung oder Alt.

4. An den tollen Tagen mache ich am liebsten…

Sitzungen live erleben.

5. Welche Fernsehsitzung verpassen Sie nie?

Mainz, wie es singt und lacht 6. Welche Sitzung verfolgen Sie am liebsten live vor Ort? Die Kottenheimer Prunksitzung

7. Viele Karnevalslieder haben Lebensweisheiten zum Inhalt. Wie ist ihr persönliches Lebensmotto?

„Heile, heile Gänsje“

8. Bei einer Karnevalssitzung freue ich mich am meisten auf:

Büttenreden

9. Und dabei ist mein Lieblingskünstler/ meine Lieblingsgruppe

Ich habe keine speziellen Lieblinge. Alle Künstler sind toll und haben den größten Respekt für ihre Auftritte verdient.

10. Wenn ich am Karneval etwas verändern könnte, dann wäre das:

Ich habe keine Änderungswünsche. Der Karneval, wie er ist, gefällt mir!

11. Was zeichnet einen echten Narren aus?

1. Leidenschaft 2. Humor 3. Selbstironie

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