Neujahrsempfang der RKK

Zwei wichtige Erkenntnisse brachte der diesjährige Neujahrsempfang der RKK. Natürlich muss an dieser Stelle zunächst das Positive genannt werden: Die Karnevalistinnen und Karnevalisten im RKK-Land haben in der zweijährigen „Corona-Zwangs-Pause“ nichts verlernt! Obwohl der Neujahrsempfang eigentlich keine „Stimmungsveranstaltung“ ist, ließen es sich einige Anwesende nicht nehmen, am Abend traditionelle Lieder zu singen. Man freute sich über die Geselligkeit: Persönliche Begegnungen sind doch etwas anderes, als Gespräche über Online-Formate.
Die zweite Erkenntnis des Abends war weniger erfreulich: Die Vereinsvertreter beklagten mehr denn je den zunehmenden Bürokratismus. RKK-Präsident Hans Mayer fand in seiner Begrüßungsansprache daher auch deutliche Worte. Er appellierte eindringlich an die Politik, das Ehrenamt in den Vereinen zu stärken, anstatt durch zusätzliche bürokratische Belastungen zu schwächen: „Wir brauchen keine schönen Worte, wir brauchen Taten“, so Hans Mayer.

„Die Zeiten sind für die Vereine sehr schwierig“, räumte auch der SPD-Landesvorsitzende und ehemalige Innenminister Roger Lewentz ein. Wenngleich er nicht jede Forderung der RKK unterschreiben könne, so habe er durchaus Verständnis für die derzeitigen Sorgen. Es sei deshalb legitim, dass man sich Gehör verschaffe. Die große Anzahl von Gästen beim Neujahrsempfang sei ein eindrucksvolles Signal: „Der Karneval ist wieder da!“, so Lewentz.

RKK-Ehrenpräsident Peter Schmorleiz betonte: „Fast alles, was in unserem Karneval passiert, wird ehrenamtlich geleistet. Dabei darf man das Wirken im ländlichen Bereich nicht mit den großen Metropolen wie Mainz oder Köln vergleichen“, so Schmorleiz.
„Wir müssen die Kirche im Dorf lassen. Rheinland-Pfalz ist nicht nur Mainz. Der ländliche Raum darf nicht vergessen werden“, ergänzte Dr. Joachim Streit als FW-Fraktionsvorsitzender im Landtag.

Dr. Streit war selbst vor einigen Jahren Prinz in seiner Heimatstadt. Sehr lange im Karneval aktiv ist der Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel: „Die Bürokratie in unserem Land wird immer größer, weil keiner mehr bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Immer mehr Verantwortung wird delegiert – und zwar auf die Ehrenamtlichen. Wenn das so weitergeht, dann habe ich Sorge, dass es immer weniger Idealisten findet, die das Brauchtum organisieren“, so der Regionalbeauftragte des RKK.

Zu den anwesenden Gästen gehörten natürlich nicht nur die Vertreter der verschiedenen Ebenen der Politik, sondern auch die Repräsentanten von Wirtschaftsunternehmen und Verbänden. „Wir sind stolz, dass wir so viele starke Partner und Unterstützer an unserer Seite haben“, resümierte Hans Mayer.

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